Was bedeutet Gewaltenteilung?
Richtige Antwort: C
- A Polizei und Militär dürfen beide Gewalt anwenden.
- B Die Verteilung der Macht auf Staat und Kirche.
- C Die Verteilung der Staatsgewalt auf verschiedene Staatsorgane wie Regierung, Parlament und Gerichte.
- D Die Verteilung der Macht auf den Nationalrat und den Ständerat.
Warum
Gewaltenteilung heisst, dass die Staatsmacht auf Parlament, Regierung und Gerichte verteilt ist. So kann keine Stelle allein alle Macht haben.
Häufige Fehler
- A: Polizei und Militär dürfen beide Gewalt anwenden.
- Hier bedeutet «Gewalt» nicht körperliche Gewalt, sondern Staatsmacht.
- D: Die Verteilung der Macht auf den Nationalrat und den Ständerat.
- Nationalrat und Ständerat sind beide Teil derselben Gewalt, der Legislative.
- B: Die Verteilung der Macht auf Staat und Kirche.
- Die Trennung von Staat und Kirche ist ein anderes Thema. Gewaltenteilung betrifft die Staatsorgane.
Thema
Legislative, Exekutive, Judikative (und Medien)
In der Schweiz ist die Macht des Staates auf drei Gewalten verteilt. Das nennt man Gewaltenteilung oder Gewaltentrennung. «Gewalt» heisst hier nicht Schlagen, sondern Macht. Keine Person und keine Behörde soll alle Macht haben. Die Gewalten kontrollieren sich gegenseitig. So wird Machtmissbrauch verhindert. Die Gewaltenteilung gibt es auf allen drei Staatsebenen: beim Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden.
Die drei Gewalten kontrollieren sich gegenseitig.
Legislative
macht die Gesetze
Bund
Bundesversammlung
Nationalrat 200 + Ständerat 46
Kanton Zürich
Kantonsrat
180 Mitglieder
Exekutive
führt die Gesetze aus
Bund
Bundesrat
7 Mitglieder
Kanton Zürich
Regierungsrat
7 Mitglieder
Judikative
urteilt nach dem Gesetz
Bund
Bundesgericht
Lausanne
Kanton Zürich
Gerichte
Vierte Gewalt Die Medien, die Politik und Behörden kritisch beobachten.
So funktioniert der Staat
Gewaltenteilung
Quellen
Zuletzt geprüft: September 2026
Frage 75 der offiziellen Fragenliste des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.