Swiss Passport

Was bezeichnet man häufig als vierte Gewalt im Staat?

Richtige Antwort: C

  1. A die Kirche
  2. B die Verbände und Vereine
  3. C die Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen)
  4. D die Werbung

Warum

Die Medien informieren die Bevölkerung und kritisieren Politik und Behörden. Weil sie so die Macht kontrollieren, nennt man sie oft vierte Gewalt.

Häufige Fehler

B: die Verbände und Vereine
Verbände und Vereine vertreten Interessen und beeinflussen die Politik. Als vierte Gewalt bezeichnet man aber die Medien.
A: die Kirche
Die Kirche hat in der Schweiz keine staatliche Macht und gilt nicht als vierte Gewalt.

Thema

Legislative, Exekutive, Judikative (und Medien)

In der Schweiz ist die Macht des Staates auf drei Gewalten verteilt. Das nennt man Gewaltenteilung oder Gewaltentrennung. «Gewalt» heisst hier nicht Schlagen, sondern Macht. Keine Person und keine Behörde soll alle Macht haben. Die Gewalten kontrollieren sich gegenseitig. So wird Machtmissbrauch verhindert. Die Gewaltenteilung gibt es auf allen drei Staatsebenen: beim Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden.

Gewaltenteilung

Die drei Gewalten kontrollieren sich gegenseitig.

Legislative

macht die Gesetze

Bund

Bundesversammlung

Nationalrat 200 + Ständerat 46

Kanton Zürich

Kantonsrat

180 Mitglieder

Exekutive

führt die Gesetze aus

Bund

Bundesrat

7 Mitglieder

Kanton Zürich

Regierungsrat

7 Mitglieder

Judikative

urteilt nach dem Gesetz

Bund

Bundesgericht

Lausanne

Kanton Zürich

Gerichte

Vierte Gewalt Die Medien, die Politik und Behörden kritisch beobachten.

So funktioniert der Staat
Gewaltenteilung

Quellen

Zuletzt geprüft: September 2026

Frage 71 der offiziellen Fragenliste des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.

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