Weshalb wanderten viele Schweizerinnen und Schweizer im 19. Jahrhundert aus?
Richtige Antwort: C
- A Weil sie in der Schweiz politisch verfolgt wurden.
- B Weil sie Berufserfahrung sammeln wollten.
- C Weil Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit herrschte.
- D Weil sie Lust auf Abenteuer hatten.
Warum
Missernten, Hungerkrisen und fehlende Arbeit machten viele Menschen arm. Sie suchten in Amerika ein besseres Leben.
Häufige Fehler
- A: Weil sie in der Schweiz politisch verfolgt wurden.
- Politische Flüchtlinge gab es wenige; die meisten Auswanderer gingen aus wirtschaftlicher Not.
- D: Weil sie Lust auf Abenteuer hatten.
- Für einzelne war es Abenteuer, aber der Hauptgrund für die grossen Auswanderungswellen war Armut.
Thema
Vom Agrarstaat zum Industriestaat
Um 1800 lebten die meisten Menschen in der Schweiz von der Landwirtschaft. Im 19. Jahrhundert wurde die Schweiz vom Agrarstaat zum Industriestaat. Industrialisierung heisst: Man stellt Waren mit Maschinen in Fabriken her statt von Hand. Die Grundlage war eine Erfindung aus England: die Dampfmaschine. James Watt verbesserte sie im 18. Jahrhundert so, dass sie Maschinen in Fabriken antreiben konnte. Damit begann im 19. Jahrhundert die Industrialisierung in Europa.
- 58 v. Chr.Helvetier und Römer
- 1291Rütli und Wilhelm Tell
- 1515Marignano
- 1523Die Reformation
- 1798Franzosen und Napoleon
- 1815Neutralität
- 1848Sonderbundskrieg und Bundesstaat
- 19. Jh.Vom Agrarstaat zum Industriestaat
- 1918Landesstreik
- 1939–1945Zweiter Weltkrieg
- 1948Wohlstand und AHV
- 1970Einwanderung und Schwarzenbach-Initiative
- 1971Frauenstimmrecht und Gleichberechtigung
- 1979Der jüngste Kanton: Jura
Geschichte der Schweiz
Bundesstaat und Industrialisierung
Quellen
Zuletzt geprüft: September 2026
Frage 246 der offiziellen Fragenliste des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.