Beim Landesstreik 1918 forderten die Arbeitenden mehr Rechte. Was war eine Folge des Landesstreiks?
Richtige Antwort: A
- A Die 48-Stunden-Woche wurde eingeführt.
- B Die Arbeitenden konnten mit der Eisenbahn gratis zur Arbeit fahren.
- C Arbeitenden bekamen 6 Wochen Ferien.
- D Die Fabriken wurden Eigentum des Staates.
Warum
Die 48-Stunden-Woche war eine der neun Forderungen des Landesstreiks. Schon 1919 wurde sie eingeführt; vorher arbeiteten viele fast 60 Stunden pro Woche.
Häufige Fehler
- C: Arbeitenden bekamen 6 Wochen Ferien.
- Ferien waren keine Hauptforderung; 6 Wochen Ferien gibt es in der Schweiz bis heute nicht gesetzlich.
- D: Die Fabriken wurden Eigentum des Staates.
- Die Fabriken blieben in privater Hand; die Schweiz verstaatlichte ihre Industrie nicht.
Thema
Während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) ging es vielen Arbeitern in der Schweiz schlecht. Die Preise stiegen stark, die Löhne kaum. Es gab zu wenig Essen. Viele arbeiteten zehn Stunden am Tag, sechs Tage pro Woche. Viele Familien konnten kaum Miete und Essen bezahlen. Auch die Soldaten an der Grenze bekamen wenig Lohn. Die Unzufriedenheit wuchs, und es gab immer mehr Streiks.
- 58 v. Chr.Helvetier und Römer
- 1291Rütli und Wilhelm Tell
- 1515Marignano
- 1523Die Reformation
- 1798Franzosen und Napoleon
- 1815Neutralität
- 1848Sonderbundskrieg und Bundesstaat
- 19. Jh.Vom Agrarstaat zum Industriestaat
- 1918Landesstreik
- 1939–1945Zweiter Weltkrieg
- 1948Wohlstand und AHV
- 1970Einwanderung und Schwarzenbach-Initiative
- 1971Frauenstimmrecht und Gleichberechtigung
- 1979Der jüngste Kanton: Jura
Geschichte der Schweiz
Das 20. Jahrhundert
Quellen
Zuletzt geprüft: September 2026
Frage 211 der offiziellen Fragenliste des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.