Die Schweiz ist ein föderalistischer Staat mit drei Staatsebenen. Was ist die unterste Ebene?
Richtige Antwort: B
- A der Kanton
- B die Gemeinde
- C der Bezirk
- D der Bund
Warum
Die Gemeinde ist die Ebene, die den Menschen am nächsten ist. Darum ist sie die unterste der drei Staatsebenen.
Häufige Fehler
- C: der Bezirk
- Bezirke gibt es nur in manchen Kantonen. Sie sind Verwaltungskreise des Kantons, keine eigene Staatsebene.
- A: der Kanton
- Der Kanton ist die mittlere Ebene, zwischen Bund und Gemeinde.
Thema
Drei Staatsebenen und 26 Kantone
Die Schweiz ist ein föderalistischer Staat. Föderalismus heisst: Die Macht ist auf mehrere Ebenen verteilt. Die Schweiz hat drei Staatsebenen. Die oberste Ebene ist der Bund, also die ganze Schweiz. Die mittlere Ebene sind die Kantone. Die unterste Ebene sind die Gemeinden. Jede Ebene hat eigene Aufgaben, eigene Behörden und erhebt eigene Steuern.
Bund
1
Aussenpolitik · Geldpolitik · Zoll · Soziale Sicherheit
Kanton
26 = 20 + 6
Halbkanton: Früherer Name für die 6 Kantone mit nur einer halben Standesstimme, zum Beispiel Basel-Stadt.
Gemeinde
≈ 2'200 (2021)
Was an der Grenze oder für das ganze Land gilt (Armee, Zoll, Aussenpolitik, Franken), macht der Bund. Was vor der Haustür passiert (Schule, Polizei, Wasser, Feuerwehr), machen Kanton und Gemeinde.
So funktioniert der Staat
Föderalismus: Bund, Kantone, Gemeinden
Quellen
Zuletzt geprüft: September 2026
Frage 59 der offiziellen Fragenliste des Kantons Zürich (Gemeindeamt, Stand Mai 2025). Erklärung: Swiss Passport.